In 2019 we embarked on a learning journey to Tel Aviv because we are convinced that we have to experience new things in order to really understand them.
Why is Tel Aviv such a hot spot for start-ups? On our journey we found many reasons that make up this huge potential. But with which start-ups do we want to cooperate?

In 1991 the Soviet Union disintegrated, one million Soviet Jews moved to Israel, especially the “intelligentsia” and many of them were engineers and scientists. The existing companies could not hire so many people at once, so the government started an incubator program: It was supposed to help the newcomers set up their own businesses.

After landing, we were overwhelmed with the chaos, the noise, and the dirt. Nothing indicates a high-tech metropolis. Our taxi driver, who immigrated from Russia 18 years ago, tells us: “The raw material for Israel’s development towards a high-tech location was neither gas nor oil, but education. But there is no investment in the infrastructure, there is no public transport such as subway or tram.“
The Israeli high-tech miracle is also due to their mentality and cultural diversity. Regardless of whether we stroll in the old town or along Rothschild Allee, or go for a walk on a scooter ride along the promenade or on the beach, we meet open-minded people from all over the world with whom we can easily start conversation. Many young people sit in a bar or in a coffee shop with their laptops. We talk about the start-up scene in Tel Aviv until the early hours of the morning. There is no fear of failure among the Israelis. If you fail, you have had many experiences that are valuable for starting over. Of course, not every Israeli foundation is successful; almost every second company closes again after three and a half years on average. But trial and error are considered part of the game here.

Israelis just create a rough plan and then keep changing it, preferring to improvise. Israelis are noisy people, people are talking loudly into smartphones everywhere, listening to a webinar aloud, and discussing loudly. In a meeting in Austria, you listen and take notes. Israelis shout, argue and criticize. It’s exhausting, but that’s how good ideas come to the table.

In Israel, almost all young people, male or female, complete two to three years of military service. In addition, they learn a lot about management and are able to take responsibility for a team at a young age. In fact, many of the Israeli founders I know served in the so-called Intelligence Unit and mostly dealt with cyber security in some way.
Facts: Tel Aviv has made it far, if not all, in many start-up statistics: Tel Aviv has the largest risk capital per capita, the highest start-up density per inhabitant and offers the best ecosystem for start-ups outside the United States. Tel Aviv has developed into the new Silicon Valley at breakneck speed. Last year alone, Israel invested 5.2 billion dollars in start-ups – around 1,000 of the 3,400 start-ups are in Tel Aviv. The big hype such as cybersecurity, artificial intelligence, self-driving vehicles, robotics, drones, and biometric face recognition are being promoted.

Kategorien: Uncategorized

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

2019 haben wir eine Learning Journey nach Tel Aviv unternommen, denn wir sind davon überzeugt, dass wir neue Dinge erleben müssen, um sie wirklich zu verstehen.

Wieso ist gerade Tel Aviv so ein Hot Spot für Start Ups? Auf unserer Reise erfahren wir eine ganze Reihe von Gründen, die zusammen dieses riesige Potential ergeben. Doch mit welchen Start Ups wollen wir kooperieren?

1991 zerfiel die Sowjetunion, eine Million sowjetischer Juden zog nach Israel, vor allem die „Intelligenzija“ und darunter waren viele Ingenieure und Wissenschaftler. Die bestehenden Firmen konnten nicht auf einen Schlag so viele Menschen einstellen und deshalb begann die Regierung ein Inkubatoren-Programm: Es sollte den Neuankömmlingen helfen, eigene Firmen zu gründen.

Wir lassen die Stadt nach der Landung auf uns wirken. Viel Chaos, viel Lärm, viel Schmutz. Nichts deutet auf eine High-Tech Metropole hin. Unser Taxichauffeur, aus Russland vor 18 Jahren eingewandert, erzählt uns: „Der Rohstoff für Israels Entwicklung hin zum Hightech-Standort waren weder Gas noch Öl, sondern Bildung. Aber in die Infrastruktur wird nicht investiert, es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel wie U-Bahn oder Straßenbahn.“

Das israelische High-Tech Wunder liegt auch in deren Mentalität und kulturellen Vielfalt begründet. Egal ob wir in der Altstadt oder entlang der Rothschild Allee spazieren, oder während einer Rollerfahrt entlang der Strandpromenade oder am Strand spazieren gehen, überall begegnen wir offenen Menschen verschiedenster Nationen, mit denen wir leicht ins Gespräch kommen. Viele sitzen mit ihren Laptops in einer Bar oder in einem Kaffee. Wir unterhalten uns bis in die frühen Morgenstunden über die Start Up Szene in Tel Aviv. Die Angst vor dem Scheitern gibt es bei den Israelis nicht. Wenn man scheitert, hat man viele Erfahrungen gemacht, die wertvoll für einen Neubeginn sind. Selbstverständlich hat nicht jede israelische Gründung Erfolg;  fast jede zweite Firma macht im Schnitt nach dreieinhalb Jahren wieder zu. Aber Versuch und Irrtum gelten hier als Teil des Spiels.

Israelis erstellen nur einen groben Plan und ändern ihn dann ständig, sie improvisieren lieber. Israelis sind laute Menschen, überall wird laut ins Smartphone gesprochen, laut ein Webinar angehört, laut diskutiert. In einem Meeting in Österreich hört man zu und schreibt mit. Israelis schreien durcheinander, streiten und kritisieren. Das ist anstrengend, aber so kommen gute Ideen auf den Tisch.

In Israel absolviert beinahe jeder Wehrpflichtige, egal ob männlich oder weiblich, zwei bis drei Jahre Wehrdienst. Dazu lernen die jungen Leute viel über Management und sind in der Lage, in jungen Jahren Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Tatsächlich haben viele der mir bekannten israelischen Gründer in der sogenannten Intelligence Unit gedient und sich meist irgendwie mit Cyber-Security beschäftigt.

Facts: Tel Aviv hat es in vielen Gründerstatistiken weit, wenn nicht ganz nach vorne geschafft: Tel Aviv verzeichnet das größte Risikokapital pro Kopf, die höchste Start-up-Dichte je Einwohner und bietet das beste Ökosystem für Gründer außerhalb der Vereinigten Staaten. Tel Aviv hat sich mit rasender Geschwindigkeit zum neuen Silicon Valley entwickelt. 5,2 Milliarden Dollar hat Israel allein letztes Jahr in Jungunternehmen investiert – rund 1.000 der insgesamt 3.400 Start-ups befinden sich in Tel Aviv. Vorangetrieben werden die großen Hypes wie Cybersecurity, künstliche Intelligenz, selbstfahrende Fahrzeuge, Robotik, Drohnen oder biometrische Gesichtserkennung.


0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert